Tutorial: Wie installiere ich Nextcloud?
Nextcloud Installation über DCP Apps
Zeitaufwand: 5 Minuten
Mit den DCP Apps können Sie das Data Management System Nextcloud mit nur wenigen Klicks direkt auf Ihrem Webspace installieren. Dabei werden automatisch alle benötigten Dateien kopiert, die entsprechenden MySQL-Datenbanken angelegt und die Grundeinstellungen vorgenommen. Sie erhalten im Handumdrehen eine voll funktionsfähige Nextcloud-Basisinstallation.
Weiterführende Informationen und die offizielle Dokumentation finden Sie direkt bei Nextcloud.
Nextcloud-Installation anlegen
Im DCP kommen Sie über Webspace -> DCP Apps -> Nextcloud zu der Übersichtsseite der Nextcloud-Installationen. Sobald Sie auf "+ Neu anlegen" geklickt haben, öffnet sich der Installationsbereich. Füllen Sie hier die grundlegenden Daten für die Nextcloud-Installation aus:
- Name: Vergeben Sie einen internen Namen für diese Installation (z. B. "Nextcloud"). Dieser Name dient nur Ihrer eigenen Übersicht im DCP.
- Subdomain: Wählen Sie die Subdomain aus, unter der Ihre Nextcloud erreichbar sein soll (z. B.
cloud.ihredomain.de).- Hinweis: Sie müssen diese Subdomain nicht zwingend vorher im DCP anlegen. Das System übernimmt das automatisch für Sie. Existiert die Subdomain bereits und wird anderweitig genutzt, müssen Sie das entsprechende Häkchen setzen, um sie für Nextcloud zu überschreiben.
- Admin E-Mail: Tragen Sie die E-Mail-Adresse für das Admin-Konto ein.
- Admin Login: Vergeben Sie den Benutzernamen für den Nextcloud-Admin (z. B.
admin). - Passwort & Wiederholung: Vergeben Sie ein starkes Passwort für den Admin-Zugang. Ein sicheres Passwort besteht aus mindestens acht Zeichen und enthält eine Kombination aus Groß- und Kleinbuchstaben, Zahlen sowie Sonderzeichen.
- Übernehmen: Klicken Sie abschließend auf den Button, um den automatischen Installationsprozess zu beginnen.
→ Nach ein paar Minuten erhalten Sie eine voll funktionsfähige Nextcloud-Installation, die über die eingetragene Subdomain erreichbar ist.
Nextcloud Installation per Container über das DCP
Zeitaufwand: 10 Minuten
Voraussetzungen
- Die Container-Funktion muss im DCP für Ihren Haupt-FTP-User aktiviert sein – siehe Tutorial: Wie erstelle ich einen Container per SSH?.
- Eine Domain oder Subdomain, um Nextcloud später über Ihre Webseite aufzurufen.
Container über das DCP erstellen
Da im neuen Container-Feature bereits Templates vorhanden sind und demnach alle Optionen bereits gesetzt sind, klappt die Installation sehr schnell. Wenn Sie im DCP eingeloggt sind, müssen Sie hierfür einmal in den Bereich "Webspace" -> "Container" gehen und oben rechts auf "+ Neu Anlegen" klicken):
An dieser Stelle müssen Sie beim Punkt "Container Template" "Nextcloud" (1) auswählen und noch für Ihre Installation einen Namen wählen (2). Damit Sie Ihre Container-Installation über das Web erreichen können, müssen Sie den Haken bei "Subdomain anlegen" setzen (3) und dem Ganzen noch eine Subdomain zuweisen (4). Nach einem Klick auf "Container erstellen" (5) wird der Container angelegt, das Ganze dauert ein paar Minuten und der Container ist wie gewünscht einsatzbereit und über die Subdomain erreichbar.
Nextcloud Installation per Container über SSH
Zeitaufwand: 20 Minuten
Voraussetzungen
- Die Container-Funktion muss im DCP für Ihren Haupt-FTP-User aktiviert sein – siehe Tutorial: Wie erstelle ich einen Container per SSH?.
- Sie benötigen SSH-Zugang zum Server.
- Eine Domain oder Subdomain, um Nextcloud später über Ihre Webseite aufzurufen.
Schritt 1: Per SSH mit dem Server verbinden
Verbinde dich zunächst per SSH mit deinem Server. Hier ein Tutorial hierzu: https://support.artfiles.de/Tutorial:_SSH-Zugang_nutzen
Schritt 2: Image für Nextcloud vorbereiten
Falls das Image noch nicht lokal vorliegt, können Sie es direkt aktualisieren mit:
docker pull docker.io/library/nextcloud:latest
Schritt 3: Container für Nextcloud erstellen und starten
Für Container im Artfiles-System sind die Hostports im Bereich 40000–40100 freigegeben. Folglich könnte ein vollständiger Befehl für den Start von Nextcloud so aussehen:
docker run -d -p 40001:80 -v nextcloud:/var/www/html --name Nextcloud --restart=always nextcloud:latest
Erklärung der Parameter
--name Nextcloud-> Name des Containers-p 40001:80-> leitet Port 40001 des Hosts auf Port 80 im Container weiter. Falls Sie aktuell bereits mehrere Container verwenden, müssten Sie hier den Port des Hosts auf eine Zahl zwischen 40000-40100 anpassen, die noch nicht verwendet wurde.-v nextcloud:/var/www/html-> Volume für persistente Daten--restart=always-> Container startet automatisch nach Systemneustartsnextcloud:latest-> offizielles Image von Nextcloud
Schritt 4: Funktion prüfen
Mit folgendem Befehl können Sie prüfen, ob der Container läuft:
docker ps -a
Danach sollten Sie dem Container eine Subdomain zuweisen, damit Ihre Nextcloud Installation auch online erreichbar ist, siehe Schritt 5.
Schritt 5: Nextcloud über eigene Subdomain erreichbar machen
Falls der Container per HTTP (über Port 80) erreicht werden soll, muss der Container im DCP noch mit einer Subdomain verknüpft werden. Hierfür muss unter Domains -> Subdomains -> IhreDomain.tld die gewünschte Subdomain angeklickt, beim Subdomaintyp "Container" (1) und schließlich der richtige Container (2) ausgewählt werden. Klicken Sie nun noch auf "Übernehmen", um die neuen Einstellungen für die Subdomains abzuspeichern (3). Danach sollten Sie Ihre Nextcloud-Installation per Webseitenaufruf erreichen können.
Hinweis: Hier müssen Sie ggf. noch ein paar Minuten warten, bis die neuen Einstellungen greifen.
Nextcloud nach der Installation aktuell & sicher halten (Updates)
Um Ihre Daten optimal zu schützen und von neuen Funktionen zu profitieren, sollten Sie Ihre Nextcloud-Instanz regelmäßig aktualisieren.
Da Updates über die Weboberfläche bei Nextcloud manchmal zu Abbrüchen neigen, empfehlen wir den sicheren und stabilen Weg über die Kommandozeile (SSH). Wie das mit wenigen Befehlen ganz entspannt funktioniert, zeigen wir Ihnen in unserer separaten Schritt-für-Schritt-Anleitung:



