Container (neu): Unterschied zwischen den Versionen
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Falls der Container per HTTP (über Port 80) erreicht werden soll, muss der Container im DCP noch mit einer Subdomain verknüpft werden. | Falls der Container per HTTP (über Port 80) erreicht werden soll, muss der Container im DCP noch mit einer Subdomain verknüpft werden. Das können Sie grundsätzlich vorab beim Anlegen des Containers einstellen, siehe oben beim "Container Anlegen"-Schritt. | ||
Falls Sie das aber nachträglich noch machen möchten: | |||
Hierfür muss unter Domains -> Subdomains -> IhreDomain.tld die gewünschte Subdomain angeklickt, beim Subdomaintyp "Container" ('''1''') und schließlich der richtige Container ('''2''') ausgewählt werden. Klicken Sie nun noch auf "Übernehmen", um die neuen Einstellungen für die Subdomains abzuspeichern ('''3'''). | Hierfür muss unter Domains -> Subdomains -> IhreDomain.tld die gewünschte Subdomain angeklickt, beim Subdomaintyp "Container" ('''1''') und schließlich der richtige Container ('''2''') ausgewählt werden. Klicken Sie nun noch auf "Übernehmen", um die neuen Einstellungen für die Subdomains abzuspeichern ('''3'''). | ||
Version vom 18. Januar 2026, 17:21 Uhr
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Container allgemein
Container sind eine leistungsstarke Technologie im Bereich der Anwendungsverwaltung und -bereitstellung unter Linux. Sie ermöglichen die Isolierung von Anwendungen und deren Abhängigkeiten in eigenständigen, tragbaren Einheiten. Diese Container können nahtlos auf verschiedenen Linux-basierten Systemen ausgeführt werden, was die Softwareentwicklung, Bereitstellung und Skalierung erheblich vereinfacht.
Das Container-Feature bieten wir Ihnen bei uns ab den Tarifen Professional Web af.stack und Professional Web Bladeserver an und dieses finden Sie dann im DCP unter "Webspace" -> "Container".
Eine Anleitung, wie Sie einen Container per SSH erstellen können, finden Sie hier.
Container-Feature aktivieren
Wenn Sie im DCP zum Container-Feature unter "Webspace" -> "Container" gehen, werden Sie sehen, dass das Feature erst im Haupt-FTP-User aktiviert werden muss, bevor man das ganze überhaupt nutzen kann.
Das können Sie tun, indem Sie dort auf den Link "FTP-Benutzer-Verwaltung" klicken und in der FTP-User-Übersicht auf Ihren Hauptaccount klicken. Dieser besteht in der Regel aus einem kleinen "a" und einer fünfstelligen Zahlenfolge und ist auch der Benutzername für das DCP, bpsw. a12345.
- Wenn Sie im richtigen FTP-User sind, sollten Sie an dieser Stelle (1) die Container-Funktion aktivieren können. Ggfs. können Sie hier zusätzlich prüfen, ob die anderen Settings ("Aktiv" & "SSH-Zugang") auch auf aktiv gestellt sind.
- Klicken Sie zum Schluss auf den Button "Übernehmen" (2), damit die Einstellungen gespeichert werden.
Container
Containerübersicht
- Hier erhalten Sie eine Übersicht über Ihre angelegten Container.
- Mit dem Button "+ Neu anlegen" können Sie einen neuen Container anlegen.
- Hier sehen Sie den von Ihnen vergebenen Namen des angelegten Containers.
- An dieser Stelle wird die Image, die Sie installiert haben, angezeigt.
- Hier werden die von Ihnen ausgewälten Ports angezeigt.
- Der Status zeigt an, ob der Container "aktiv" oder "inaktiv" ist.
Container anlegen
Wenn Sie einen Container über das DCP anlegen möchten, müssen Sie das entsprechende Template auswählen. Wir haben hierfür eine kleine Liste an Templates vorgefertigt. Falls es das Template noch nicht gibt, können Sie dieses selbst unter Templates -> + Neu anlegen erstellen. Wir unterstützen Sie hierbei aber gerne, falls es Unklarheiten gibt. Nachdem Sie ein Template (als Beispiel Nextcloud) ausgewählt haben, sieht das Ganze wie folgt aus:
- An dieser Stelle wählen Sie das Template aus, welches für den Container benutzt werden soll.
- Zu dem Template gibt es bei unseren angelegten Templates immer eine kurze Beschreibung, sodass Sie sehen können, um was für ein Image es sich handelt.
- Hier können Sie einen beliebigen Namen für den Container setzen. Dieser wird auch bei neuen Volumes verwendet.
- Hier können Sie den Haken setzen, damit der Container automatisch neugestartet wird, wenn dieser aus irgendeinem Grund (Server-Neustart, Probleme mit dem Container) ausgeschaltet wird. Wenn man dies nicht wünscht, wählt man diesen Punkt nicht an.
Achtung! Ein Server-Neustart kann immer erfolgen, auch in der Nacht, falls es irgendwelche Probleme gibt. - Wenn der Container über HTTP und insbesondere über eine Subdomain erreichbar sein soll, können Sie hier bereits den Haken anwählen.
- Hier können Sie dann die Domain auswählen und vorab den Subdomainnamen ergänzen (hier bspw. cloud).
- Wenn für die Subdomain auch direkt ein SSL-Zertifikat verwendet werden soll, müssen Sie hier auch den Haken setzen.
- Über diesen Button können Sie den Container schließlich anlegen.
Umgebungsvariablen
Falls in den Templates bearbeitbare Umgebungsvariablen gesetzt sind, werden diese unterhalb des Anlegen-Buttons angezeigt:
- Hier werden beispielhaft mögliche Umgebungsvariablen für Nextcloud angezeigt. In diesem Beispiel müsste die Datenbank vorab angelegt und der Datenbankuser, Hostname, Datenbankname & das Datenbankpasswort dort dementsprechend angepasst werden.
Mount-Konfiguration
- Hier wird der Pfad im Container angezeigt. Als Beispiel hier: /var/www/html für das Hauptdatenverzeichnis von Nextcloud. Diese können Sie bspw. der Dokumentation der Container entnehmen.
- In der Beschreibung steht, wofür der Mount verwendet werden soll (z.B. Benutzerdaten, Konfigurationen).
- Beim Typ können Sie zwischen folgenden Optionen wählen:
- Neues Volume
- Es wird ein neues Volume für den Container angelegt. Diese Option eignet sich für neue Container ohne bestehende Daten. Das Volume wird dem Container eindeutig zugeordnet.
- Existierendes Volume
- Ein bereits vorhandenes Volume kann ausgewählt und eingebunden werden.
- Diese Option ist sinnvoll, um Daten aus bestehenden Containern weiterzuverwenden.
- Webroot Pfad
- Statt eines Volumes kann ein Verzeichnis aus dem Webroot eingebunden werden.
- Der Container greift in diesem Fall direkt auf den angegebenen Webroot-Pfad zu.
- Diese Option eignet sich z.B. für Webanwendungen mit direktem Dateizugriff.
- Webroot Datei (ist nur als Option vorhanden, wenn beim Template der Typ "Datei" gewählt wurde, Volumes sind bei dem Typ nicht vorhanden)
- Es kann eine einzelne Datei aus dem Webroot eingebunden werden.
- Diese Option eignet sich z.B. für Konfigurationsdateien oder spezielle Dateien, die vom Container benötigt werden.
- Neues Volume
- Die Konfiguration hängt davon ab, was beim Typ gewählt wurde. Bei "Neues Volume" muss hier nichts weiter konfiguriert werden. Bei "Existierendes Volume" muss ausgewählt werden, welches Volume verwendet werden soll. Bei "Webroot Pfad" und "Webroot Datei" muss dementsprechend das Verzeichnis bzw. die Datei ausgewählt werden.
Container-Templates
In der Übersicht Container Templates werden alle verfügbaren Container-Templates angezeigt. Diese Templates dienen als Grundlage für die spätere Erstellung von Containern im DCP.
Hier sehen Sie sowohl selbst erstellte Templates als auch ggf. von uns bereitgestellte oder importierte Templates.
Übersicht der Templates
- Der Name des Container-Templates. Dieser Name wird bei der Container-Erstellung zur Auswahl angezeigt. Über einen Klick auf den Namen kann das Template geöffnet und bearbeitet werden.
- Kurze Beschreibung des Templates und der darin enthaltenen Anwendung.
- Die Quelle gibt an, woher das Template stammt. Mögliche Quellen sind z.B.:
- Eigene über das DCP erstellte Templates
- Von uns bereitgestellte Templates
Container-Template anlegen
Container-Templates bilden die Grundlage für die spätere Erstellung von Containern im DCP. In einem Template werden unter anderem das verwendete Docker-Image, Mounts, Ports sowie Umgebungsvariablen definiert.
Ein einmal erstelltes Template kann anschließend mehrfach verwendet werden, um Container mit identischer Grundkonfiguration anzulegen. Es gibt bereits einige Templates von uns vorgefertigt. Falls Sie noch eigene Container erstellen möchten, können Sie das über den "+ Neu anlegen"-Button (1) in der Template-Übersicht machen.
Ein Template legen Sie wie folgt an:
- Hier vergeben Sie einen eindeutigen Namen für das Container-Template. Dieser Name wird später bei der Container-Erstellung zur Auswahl angezeigt.
- In der Beschreibung können Sie kurz erläutern, wofür das Template gedacht ist. Die Beschreibung wird bei der Auswahl des Templates angezeigt und erleichtert die Zuordnung.
- Wählen Sie hier das Repository aus, aus dem das Image bezogen werden soll. Es gibt hier "docker.io", "ghcr.io", "lscr.io", "quay.io", "mcr.microsoft.com" und "public.ecr.aws".
- Geben Sie hier den Namen des Docker-Images an (z.B. nextcloud). Über die Suche kann geprüft werden, ob das Image im ausgewählten Repository verfügbar ist.
- Der Tag bestimmt die Version des Images (z.B. latest). Alternativ kann hier auch eine feste Version angegeben werden, um unbeabsichtigte Updates zu vermeiden.
- Wenn Sie soweit alle Settings gesetzt haben, können Sie mit dem Button Erstellen das Template anlegen.
- Bei bereits erstellten Templates besteht die Option, dass über den Button "Export JSON" die Inhalte des Templates heruntergeladen werden können. Über Import JSON können die Inhalte importiert werden. Das ist bspw. praktisch, wenn Sie für sich ein von uns erstelltes Template bearbeiten wollen.
Mount-Konfiguration
In der Mount-Konfiguration legen Sie fest, welche Dateien oder Verzeichnisse aus dem Host-System in den Container eingebunden werden.
- Typ
- Wählen Sie hier zwischen:
- Verzeichnis – bindet ein komplettes Verzeichnis ein (häufigster Anwendungsfall).
- Datei – bindet eine einzelne Datei in den Container ein.
- Wählen Sie hier zwischen:
- Pfad im Container
- Geben Sie hier den Zielpfad innerhalb des Containers an.
- Beispiel: /var/www/html für das Hauptdatenverzeichnis von Nextcloud.
- Beschreibung
- Sie können hier festhalten, wofür der Mount verwendet wird (z.B. Benutzerdaten, Konfigurationen).
- Weitere Mounts
- Über das +-Symbol können zusätzliche Mounts hinzugefügt werden.
- Mehrere Mounts sind sinnvoll, um Daten, Konfigurationen und Logs getrennt abzulegen.
Netzwerkfreigaben
Unter Netzwerkfreigaben definieren Sie, über welche Ports und Protokolle der Container erreichbar ist.
- Port
- Tragen Sie hier den Port ein, auf dem der Dienst im Container lauscht (z.B. 80).
- Service
- Wählen Sie das passende Protokoll:
- TCP – für allgemeine TCP-Dienste.
- UDP – für UDP-basierte Dienste.
- HTTP – für Webdienste ohne Verschlüsselung.
- HTTPS – für Webdienste mit TLS/SSL.
- Wählen Sie das passende Protokoll:
- Beschreibung
- Hier kann beschrieben werden, wofür der jeweilige Port genutzt wird (z.B. Weboberfläche).
- Weitere Ports
- Über das +-Symbol können weitere Netzwerkfreigaben hinzugefügt werden.
- Ein Container kann mehrere Ports gleichzeitig bereitstellen.
Umgebungsvariablen
Umgebungsvariablen ermöglichen es, Container flexibel zu konfigurieren, ohne das Image selbst zu verändern.
- Variablenname
- Der Name der Umgebungsvariable, wie er vom Container erwartet wird (z.B. MYSQL_USER).
- Beschreibung
- Erläutert die Funktion der Variable (z.B. Datenbankbenutzer, Hostname, Datenbankname).
- Standardwert
- Der hier hinterlegte Wert wird bei der Container-Erstellung automatisch übernommen.
- Dieser Wert kann später beim Anlegen eines Containers angepasst werden, wenn die Option "Bearbeitbar" aktiviert ist.
- Bearbeitbar
- Ist diese Option aktiviert, kann der Wert beim Erstellen des Containers geändert werden.
- Deaktivierte Variablen sind fest im Template definiert.
- Weitere Variablen
- Über das +-Symbol können zusätzliche Umgebungsvariablen ergänzt werden.
Hinweise
- Änderungen an einem Template wirken sich nicht auf bereits existierende Container aus.
- Eigene Templates können jederzeit bearbeitet oder gelöscht werden.
Container einer Subdomain zuweisen
Falls der Container per HTTP (über Port 80) erreicht werden soll, muss der Container im DCP noch mit einer Subdomain verknüpft werden. Das können Sie grundsätzlich vorab beim Anlegen des Containers einstellen, siehe oben beim "Container Anlegen"-Schritt. Falls Sie das aber nachträglich noch machen möchten: Hierfür muss unter Domains -> Subdomains -> IhreDomain.tld die gewünschte Subdomain angeklickt, beim Subdomaintyp "Container" (1) und schließlich der richtige Container (2) ausgewählt werden. Klicken Sie nun noch auf "Übernehmen", um die neuen Einstellungen für die Subdomains abzuspeichern (3).












